Filialkirche St. Magnus Unterzeil

Die Kirche St. Magnus wurde 1514 als Wehrkirche – also mit umgebender Mauer inklusive Schießscharten - fertiggestellt. Auftraggeber war Truchsess Johann von Waldburg. Der Baumeister ist unbekannt. Nach einem Brand 1828 musste der Dachstuhl und der Turm erneuert und der Innenraum renoviert werden. 1960 wurde das heutige Kriegerdenkmal am Eingangstor vom Leutkircher Steinmetz Joser errichtet. Im Jahr 1989 wurde der Magnusbrunnen erstellt und der Kirchplatz gestaltet. 1995 wurde der Friedhof erweitert. Das Kunstschmiedetor am Friedhofseingang stammt aus dem Jahr 1999. Das 2002 restaurierte Relief über dem Tor zeigt die Auferstehung Christi. Den Innenraum der spätgotischen Kirche überspannt ein schönes Rippengewölbe. Im Jahr 2000 wurde die heutige Orgel von Orgelbauer Weber aus Engerazhofen eingebaut.
Quelle: Büchlein „Spätgotische Kirche St. Magnus in Unterzeil“ (Hrsg. ehem. Druckerei Rud. Roth/Günther Falter, Text Paula Fischer), das in der Kirche gegen einen kleinen Obulus erworben werden kann und wesentlich mehr Informationen enthält.

An der Eingangstür zur Kirche sind überdies zwei blaue Tafeln mit Daten zur Kirchengeschichte (siehe Fotos 18 & 19 unten).

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